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Nein zum neuen BGG!

BGG (Behindertengleichsstellungsgesetz), klingt gut, ist es aber nicht. Der neue Gesetzesentwurf, der am 16.4. in erster Lesung durch den Bundestag soll, jedenfalls nicht.

Barrierefreiheit bleibt mit dem neuen Gesetz für die Privatwirtschaft freiwillig. Barrierefreie Umbauten nur verpflichtend, wenn diese keine unzumutbare Belastung darstellen – also gilt immer ein Vorwand. Der Entwurf erklärt bauliche Veränderungen und Änderungen an Gütern und Dienstleistungen in § 7 Abs. 3 Nr. 3 pauschal zu „unverhältnismäßigen und unbilligen“ Belastungen. Die, die diskriminieren und ausgrenzen, werden geschützt. Wir lehnen das neue BGG in der jetzigen Form ab! Deutschland verstößt damit weiterhin gegen die UN-Berhindertenrechtskonvention.

„Wir behinderte Menschen werden als Last gesehen, das ist das Gegenteil von inklusion. Das ist ableistisch und ein Ausdruck der kapitalistischen Verhäntnissen, weil wir nicht als „Produktiv“ angesehen werden und somit als als „weniger wert“, fasst die antiableitische Aktion Nord zusammen.

Weitere Infornationen zum Gesetz

Offener Brief – ableistische Antwort vom Salü

Die anti-ableistische Aktion Lüneburg hat den Zugang zu einem Sportbad für Gehbehinderte Menschen gefordert. Sie fordert einen Umbau des bislang nur durch eine Treppe erreichbaren Sportbades sowie die unbürokratische Übernahme von Taxikosten zum nächsten Sportbad. Der Brief richtete sich an OB Claudia Kalisch. Sie lies den Geschäftsführer des Salü den Brief beantworten. Ein ungewöhnlicher Vorgang. Üblich ist dass sie Stellungnhamen einholt (hier vom Salü) aber dann persönlich antwortet.

Die Antwort bewertet die anti-ableistische als ableistisch. Wir dokumentieren die Antwort des Geschäftsführers sowie die Rückmeldungen von der anti-ableistischen Aktion und vom Behindertenbeirat.

  1. Antwort des Salüs
  2. Antwort der antiableistischen Aktion Lüneburg
  3. Antwort des Behindertenbeirates
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Offener Brief – Gehbehinderte Menschen fordern Sportbad-Zugang (Lüneburg)

Sportbad mit Wasser und Bahnen. Eine Treppe frührt dort hin nach unten. darauf wurde zugefügt für das sharepic: Salü Lüneburg: Sportbad nur über Treppe erreichbar. und Offener Brief aan OB Kalisch gehbehinderte Menschen fordern Sportbad-Zugang

Offener Brief der anti-ableistischen Aktion Lüneburg an OB Kalisch

Lüneburg, 19.11.2025

Sehr geehrte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch,

wir, die Gruppe anti-ableistische Aktion Lüneburg, nehmen Bezug auf die Berichte über die (Nicht)Barrierefreiheit der Salztherme Lüneburg „SaLü“ im Lüne-Blog, im bundesweiten behindertenpolitischen Nachrichtenmagazin Kobinet Nachrichten und in der Zeitschrift Graswurzelrevolution. (1)
Die Recherche hat zahlreiche Barrieren aufgezeigt. Besonders bitter sind diese Barrieren im Sportbad, das für Gehbehinderte überhaupt nicht erreichbar ist. Im Artikel wird vom Behindertenbeirat ein Lösungsansatz benannt.
Wir hoffen, dass sich durch Ihre Mithilfe in der Sache nun schnell etwas bewegt und eine dauerhafte Lösung umgesetzt wird..

Für die Übergangszeit bis gehbehinderte Menschen einen Zugang zum Lüneburger Sportbad erhalten, fordern wir eine Übergangslösung für Betroffene:

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Ableismus und Audismus bekämpfen!

Aktivistis der antiableistischen Aktion Lüneburg sind in Gedanken bei dem 12-Jährigen tauben Mädchen, das in Bochum durch die Polizei angeschossen und schwer verletzt wurde.

Ableismus und Audismus bekämpfen!

Bild einer Demo, eine Person sitzt im E-Rollstuhl vor behelmten Polizisten. Sie hält ein kleines Banner "überall Polizei nirgendwo Gerechtigkeit" Zugefügt auf dem Bild: Ableismus und Audismus bekämpfen! Wir sind in Gedanken bei dem durch die Polizei angeschossenen, schwerverletzten 12-jährigen tauben Mädchen in Bochum. Antiableistische Aktion Lüneburg" und pride Logo mit weiterem Logo in der mitte, schwarz-rote Rollstuhlnutzende und Schrift Antiableistische Aktion

Bild/Abbildung: Eichhörnchen

Stellungnahme der aaa-LG zur Reaktion der Metronom Eisenbahngesellschaft auf unsere PM vom 13.5

  • Stellungnahme der Metronom Eisenbahngesellschaft enthält Rechtfertigungen, die auf falschen Tatsachen beruhen. Ein Teil der Erklärung widerspricht sogar physikalischen Gesetzen!
  • Forderung nach unahängiger Beschwerdestelle. Barrierefrei und unbürokratisch ansprechbar. Unter Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention.
  • Forderung nach Barrierefreiheit im Bahnverkehr (keine Barrierefreiheit durch Abhängigkeit), Bahn-Unternehmen, Politik und zuständige Behörden sind gefragt!
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ableistische Diskriminierung bei Metronom Eisenbahngesellschaft

PM der antiableistischen Aktion Lüneburg vom 13.5.2025

  • Rollstuhlfahrer wird mit Gewalt aus einem Metronom Zug geworfen und am Bahnsteig stehen gelassen (4.5.2025)
  • Kein Einzelfall: Weitere Betroffene berichten über ableistische dikriminierende Erfahrungen. Ein Mitarbeiter der Metronom Eisenbahngesellschaft (Herr K.) sticht dabei besonders heraus.
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„Inklusionstag“ Protestation auf dem lüneburger Marktplatz

PM der antiableistischen Aktion Lüneburg

Aktivist*innen der anti-ableistischen Aktion Lüneburg sind am 4.5.2025 mit Protestbanner durch den Marktplatz gezogen. „Weg mit ableistischen Strukturen – für selbstbestimmt leben!“ stand auf ihr Banner. Mit einem Megafon und Flugblätter klärten sie über die Hintergründe ihres Protest auf und kamen ins Gespräch mit Besuchern des Festes für „Inklusion“ und Vielfalt. Ihr Protest kam bei den Besucherinnen gut an. Er richtete sich gegen die Veranstaltung der Marketing GmbH. Die Aktivist*innen kritisieren die Verwendung des Begriffes Inklusion, obwohl keine Betroffenen und ihre Selbstvertretungsorganisationen eingeladen wurden. Statt dessen Organisationen der Behindertenhilfe, die Exklusion auf struktureller Ebene fördern und aufrechterhalten.

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Ableismus tötet – Kletteraktion am Gedenktag der Morde im Oberlindhaus

PM einer unabhängiggen Aktionsgruppe

Abseilaktion mit Rollstuhl in Potsdam: Aktivist:innen machen auf Gewalt gegen Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Am 28.4.2025 jährt sich der Tag, an dem vier Menschen mit Behinderung in einer Einrichtung des Oberlinhauses in Potsdam ermordet wurden. Um 12 Uhr kletterten Aktivist:innen auf eine Brücke an den Havelauen und rollten ein Transparent mit der Aufschrift: „Ableismus tötet!“, aus. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass Menschen mit Behinderung struktureller Gewalt ausgesetzt sind, die alltäglich geschieht – auch innerhalb der Institutionen, die ihnen vermeintlich helfen sollen. Die Aktionsgruppe, bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung, setzt damit ein Zeichen für Selbstbestimmung und gegen Ableismus.

Fin, eine der kletterenden Personen und selbst von Ableismus betroffen, erklärt zum Hintergrund der Aktion: „In allen Köpfen muss ankommen, dass wir behinderten Menschen zuhören müssen. Inklusion ist nicht nur ein Tag oder dass man mal was aus einer Behindertenwerkstatt kauft und sich gut fühlt. Rampe reicht nicht! Es braucht eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Ableismus in unseren Köpfen – Denn Ableismus tötet!“

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